Archive for the 'Web 2.0' Category
Energischer Macher
Dienstag, April 3rd, 2007Third Life
Sonntag, April 1st, 2007Verstehe – SecondLife ist schon wieder out?
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Zeitung lesen?
Dienstag, März 6th, 2007Eine Meldung im Medienhandbuch hat mir wieder mal gezeigt, dass die Experten am Markt vorbeidenken. OK – die Überschrift („Unternehmen verlieren durch Web 2.0 ihr Informationsmonopol“) und der Artikel sagen schon das Richtige aus, aber im Detail:
Nach Ansicht von Sven Holsten, Geschäftsführer NBRZ, “sind und bleiben Zeitungen für den regionalen Handel das wichtigste Medium, denn die Menschen stehen morgens auf, sehen in die Zeitung und planen ihren Tag und ihre Einkäufe”.
Wer liest morgens Zeitung? Ich nicht! Vielleicht mal in einem Anzeigenblatt oder wenn ich mal eine umsonst bekomme. Aber in meinem Abo sind nur RSS-Feeds. Das reicht mir! Vielleicht denk ich da zu krass, aber die Generationen die da kommen werden es nicht viel anders machen, oder?!
Ich bin ein C-Blogger und unwichtig?
Samstag, Februar 24th, 2007Mit dem Oroblog bin ja schon ne Weile online und es macht immer noch Spaß. Über den Status eines C-Bloggers bin ich nicht herausgekommen. Ist das so wichtig? Will ich das? Weiß nich… Das Gros der Leser sind wohl meine lieben Freunde (die auch fast alle bloggen). Ihre Beiträge lese ich genauso regelmäßig wie die großen A-Blogs, wobei die privaten mir mehr am Herz liegen.
Der Artikel auf Basicthinking hat mich in der Annahme bestärkt, dass die kleine und große Vernetzung mehr an Bedeutung gewinnt. In Deutschland ist es zwar eine Tugend immer gegen das Neue zu wettern, aber es wird besser. Das Bewusstsein kommt. Die Aussagen von Robert sind lang und ausschweifend, aber treffend!
Die Stimme des kleinen Mannes potenziert?
Leute, mal die pathetische Nummer: Viele Blogger haben nicht mal ansatzweise verstanden, was sie da in der Hand halten. Die Power, die Blogs alleine für sich und gemeinsam im Netzverbund entwickeln, ist brachial und disruptiv. Was habe ich als Konsument und kleiner Pisser eigentlich vorher gemacht, wenn ich ein Problem zB mit einer Firma hatte? Mich entweder in den Arsch gebissen und das 10 Leuten erzählt, wie schlecht die sind. Oder halt den Gang zum Anwalt, mühsam durch die Instanzen und am Ende steht eh nur irgendein schrottiger Kompromiss. Toll, klatsch in die Hände, ist ja unglaublich! Heute kann ich Firmen wie TAZ (aktuelles Beispiel wegen komsicher Drückermethoden) dazu überreden, ihre Methodiken zu überdenken, weil das mir als Konsument nicht passt.
Es kribbelt mir immer wieder in den Fingern das zu tun, doch ich trau mich nicht. Ehrlich. Aber vielleicht bald… Mal sehen…
Angenommen, 1 Milliarde Menschen haben ein Blog oder what ever als persönlichen Infospace (dazu gehört natürlich sowas wie Netvibes, RSS Reader und und und). Angenommen, Du drehst ein total bescheuertes Video, das irgendwie alle anspricht. … Du bist innerhalb weniger Tage ein Superstar für 1.000.000.000 Menschen! Hola!! … Diese Dimensionen sind unvorstellbar. Und, das ist das Tragische: Strategisches Handeln wird dazu führen, nicht nur Firmen über Nacht das Genick zu brechen, bevor man sich auch nur annähernd zurechtfindet, was hier falsch gelaufen ist und man im Grunde genommen nix getan hat.
Ein Super-Beispiel von dieser Woche. Audi wollte den neuen Audi A5 (ein Coupé auf A4-Basis) erst auf der Auto Salon in Genf präsentieren. Alles geheim, geheim, geheim!!! Jedoch sind die geheime Fotos aufgetaucht und das Netz hat darauf reagiert. Audi ist nun enttäuscht darüber, dass es keine geplante virale Marketingaktion war. Ach je… VW hat es da wohl besser hingekriegt.
Lasst uns weiterbloggen und C-Blogger bleiben…
Verlage und Web 2.0 = unpassend?
Freitag, Februar 23rd, 2007In der Verlagswelt, in der ich mich beruflich oft Bewege wird das Gerede über das neue Web (auch Web 2.0 genannt) belächelt. Die typischen Aussagen sind meist: „Damit kann man kein Geld machen. Das ist nur ein Hype.“
Ich versuche immer wieder mit Beispielen die Interaktivität und Informationsfreiheit anzuführen. Jedoch scheitert es schon in der Anwendung von so einfachen Dingen wie einem RSS-Feed. Den gibt es schon sehr lange, aber die Kraft entwickelte sich erst in den letzten Jahren. Ganz tolle Beispiele dafür: Pageflakes, Google-Reader oder (ganz frisch) Pipes.
Heute las ich eine Meldung zu einer Studie, die die Gefahr für die Verlage im Wandel der Medienlandschaft beschreibt. Die Firma Timelabs veröffentlicht sie Anfang März unter dem Namen: Grid Media – Überlebensstrategien für Publisher im digitalen Zeitalter. Einige Auszüge:
Timelabs zufolge fehlinterpretierten viele Verlage Blogs und ähnliche Erscheinungen als einen Raum, den sie selber inszenieren (z.B. durch angestellte Blogger), kontrollieren (bis hin zur Zensur) und/oder steuern (z.B. durch redaktionelle Auswahl) können. Das sei aber genau das Gegenteil dessen, was User erwarten und von Web 2.0-Playern gewohnt seien. Die Studie empfiehlt den Verlagen daher, für den anstehenden Paradigmenwechsel hin zur “Customer Integration” ihre Prozesse zu überdenken. An die Stelle des gewohnten “linearen Publishing” trete eine zunehmende Interaktion, in der Redaktion und Nutzer Inhalte bi-direktional “erarbeiten”. Im Zuge dieses Umsturzes müsse sich der Verlag “neu erfinden”.
So wie ich die Verlagswelt kenne, dauert das sehr sehr lange!
Sanshine Blog
Montag, Februar 19th, 2007Meine ehemaligen Kollegen von Sanshine haben heute ihr erstes Blog gestartet. Herzlichen Glückwunsch!
Ich muss aber direkt zwei Kritiken loswerden.
- Ein Blog ist ein Blog und keine PR-Seite. Die ersten sechs Einträge sind reines PR.
- Daher sollte man es nicht Blog nennen, oder? Außerdem ist im Titel ein Punkt (SAN.BLOG) und nicht wie in der Adresse ein Bindestrich (www.san-blogger.de)
Ansonsten wünsch ich dem Sanshine-Team viele spannende Einträge, Trackbacks und Kommentare.
P.S.: Bei GreenTomato (da wo ich jetzt arbeite) haben wir seit letzter Woche ein Redesign des Blogs gemacht. Er heißt jetzt Shortcut. Wie gefällts euch?
Saft aus Kaffeetassen
Mittwoch, Dezember 6th, 2006Da hat sich der BodenseePeter über das große T aufgeregt und schon kommt die Bestechung. Echte T-Tassen. Was mich dabei am ehesten wundert, dass Magenta-T nicht dem Peter direkt zuhört sondern erst durch den Blog auf den Missstand aufmerksam wurde. OK – ab sofort nicht mehr an die Hotline und wertlose Stunden in der Warteschleife verbringen, sondern direkt bloggen. Liest ja jeder…
“…, wir lesen Ihren Blog. Was halten Sie davon, wenn wir … zur Einweihungsfeier kommen und Ihnen Telekom-Tassen mitbringen? Falls Sie überhaupt noch daraus trinken möchten”.
Medienkaufleute-Blog
Dienstag, Dezember 5th, 2006Seit gestern schreibe ich in einem neuen Blog. Dem Medienkaufleute-Blog. Entstanden ist er im Unterricht an der Cotta-Schule. Die Schüler schreiben mit und erlernen selbstständig den Umgang mit einer Sozialen Software denn Wir sind Soziale Software.
StudiVZ gegen die Wand
Samstag, Dezember 2nd, 2006Die Welt schreibt:
StudiVZ: Wie Deutschlands heißestes Start-Up vor die Wand fährt
Wie Deutschlands heißestes Start-Up vor die Wand fährt
Ehssan Darianis Studenten-Kontaktbörse hat eine Million Mitglieder. Bislang galt er als Vorzeige-Unternehmer im Internet-Geschäft. Jetzt muss er Fragen zu Sexismus, dem Völkischen Beobachter und Datenschutz beantworten. Das Vertrauen in seine Firma steht auf dem Spiel.
Den ganzen Artikel kann man im obenstehenden Link lesen. Meiner Meinung nach ist das sozusagen der Todesstoß in der Öffentlichkeit. Auch wenn Studis die Plattform immer noch toll finden und ihre Kontakte darüber pflegen wird es bald keine Gelgeber (VCs, Werbung etc.) mehr geben. Das Ende? Der Zustand seit 2 Tagen spricht Bände:
Update: 5.12.2006, ca. 21.30 ist das StudiVZ wieder da.

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